© 2018 by marion mandeng 

in der metapher “stroh zu gold spinnen” ist die unüberwindbare gegensätzlichkeit, kompromisslosigkeit und aussichtslosigkeit beschrieben in der sich das mädchen befindet. es muß erst zur vollkommenden aussichtslosigkeit kommen damit das mädchen, die inzwischen zur frau geworden ist, selbst ihr schicksal in die hand nimmt. die arbeit zeigt die stetig größer werdende aussichtslosigkeit in form von stroh das immer enger verknüpft dargestellt wird. auch wird das werk in drei teilen dargestellt, als symbol für die drei männer, drei zimmer mit immer neuen aufgaben und aber auch drei möglichkeiten die frage den namen des koboldes zu erraten. das märchen endet nicht mit der beschreibung eines glücklichen paares sondern mit der rettung des kindes und der auflösung von der äußerlichen männerbestimmtheit und die königen hat sich aus ihrer innerlichen männerhörigkeit befreit.